Angemessenheitsprüfung

GLOSSAR

Was ist eine Angemessenheitsprüfung?

Wenn Finanzinstitute und Fintech-Unternehmen eine Kapitalanlage vermitteln, sind sie gemäß § 63 Abs. 7 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) angehalten, eine „Angemessenheitsprüfung“ anzubieten.


Dabei können Anleger*innen können auf freiwilliger Basis Angaben zu ihren finanziellen Verhältnissen und ihren bisherigen Erfahrungen mit verschiedenen Anlageprodukten machen. Anschließend erhalten sie eine Einschätzung, ob die Kapitalanlage für sie „angemessen“ ist oder nicht.


Die rechtliche Basis für die Angemessenheitsprüfung sind die Vorschriften der EU-Richtline MIFID II (Markets in Financial Instruments Directive).


Was ist der Sinn der Angemessenheitsprüfung und was sagt ihr Ergebnis aus?

Die Angemessenheitsprüfung soll einschätzen, ob Kund*innen anhand ihrer Kenntnisse und Erfahrungen die Risiken eines bestimmten Finanzinstruments verstehen und für sich bewerten können.


Ihr Hauptzweck ist es, unerfahrenen Anleger*innen Schutz zu geben, wenn Sie in komplexe und/oder risikobehaftete Anlageprodukte investieren möchten.


Eine Angemessenheitsprüfung ist jedoch keine Anlageberatung. Ihr Ergebnis macht keine Aussage darüber, ob ein bestimmtes Produkt zu der betreffenden Person und ihren Anlagezielen „passt“. Das wird nur im Rahmen von sogenannten „Geeignetheitsprüfungen“ ermittelt, die im Rahmen von Anlageberatungen durchgeführt werden.


Ist das Ergebnis der Angemessenheitsprüfung verbindlich?

Eine Angemessenheitsprüfung soll Anleger*innen vor unbedachten Investments schützen. Sie können auf Grundlage des Ergebnisses entscheiden, ob sie an einer geplanten Investition festhalten möchten oder nicht.


Fällt die Prüfung negativ aus, ist ihnen das Investment nicht „verboten“. Der Gesetzgeber möchte Anleger*innen jedoch gegebenenfalls dazu animieren, sich intensiver zu informieren oder professionelle Beratung zu suchen.


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