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Wie werden Erträge aus Immobilien-Crowdinvestings steuerlich behandelt?

ARTIKEL 13.11.2018

Müssen die Zinserträge aus Crowd-Darlehen versteuert werden?

Ein­nahmen aus Crowd-Darlehen unterliegen der Abgeltungs­steuer. Der aktuelle Abgeltungs­steuer­satz beträgt 25% zzgl. Solidaritäts­zuschlag (5,5% der Abgeltungs­steuer) und ggf. Kirchen­steuer (variiert nach Bundes­land)1.


Zins­erträge müssen in dem Jahr ver­steuert werden, in welchem sie dem In­vestor zu­ge­flossen sind („Zufluss-Prinzip nach §11 EStG)“.


Was müssen zinsbaustein.de-Investoren tun?

In der Regel erfolgt die Aus­zahlung der Zins­er­träge bei zinsbaustein.de kumuliert am Ende der Projekt­lauf­zeit. Für die Ver­steuerung der Zins­erträge stellen wir unseren Kunden neben einer Erträgnis­auf­stellung für jedes einzelne Projekt zu­sätzlich Mitte Januar eine Jahres­erträgnis­auf­stellung (im Kunden­konto sowie per E-Mail) zur Ver­fügung.


Die aufgeführten Zins­er­träge können dann in die Anlage KAP (Einkünfte aus Kapital­ver­mögen)2 de­klariert werden.3 Ein evtl. noch nicht aus­ge­schöpfter Zins­frei­betrag wird vom Finanz­amt dann auto­matisch be­rück­sichtigt.


Anmerkungen

1. Stand Nov. 2018
2. Im Regel­fall fallen die Er­träge in die Zeile 14 der An­lage KAP (Kapital­erträge, die nicht dem in­ländischen Steuer­abzug unter­legen haben: In­ländische Kapital­er­träge).
3. Die An­gabe gilt für in Deutschland steuer­an­sässige Privat­personen. Zu einer evtl. ab­weichenden steuer­lichen Be­handlung von Privat- oder Kapital­ge­sellschaften sowie weiteren steuer­pflichtigen Sub­jekten oder im Aus­land steuer­an­sässigen Personen oder Ge­sellschaften sollten ein Steuer­berater oder ein Wirtschafts­prüfer hin­zu­gezogen werden.

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