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Schwierige Zeiten für Studenten?

ARTIKEL 27.10.2016

Schwierige Zeiten für Studenten?

Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum für Studenten ist besonders in Groß- und Universitätsstädten in den letzten Jahren stark gestiegen. Neben der hohen Zahl an Studierenden aus dem In- und Ausland beeinflussen auch die fehlenden staatliche Eingriffe den gezielten Bau neuer Wohneinheiten. Private Studentenwohnheime werden zukünftig einen relevanten Teil der Nachfragelücke schließen.


Mikro-Wohneinheiten gefragt

Die Mehrzahl der Studenten präferieren eine eigene Wohnung in Universitätsnähe gegenüber klassischen Wohngemeinschaften. Dabei spielt die Größe der Wohnung für die Studierenden nur eine untergeordnete Rolle. Laut einer aktuellen Studie von Jones Lang Lasalle (“Studentisches Wohnen", Juli 2016) werden besonders sogenannte „Mikro-Wohneinheiten" mit Wohnflächen zwischen 18 und 45 qm verstärkt nachgefragt. Wichtig sind den Studenten demnach vor allem eine überzeugende Ausstattung und die Lage der Wohnung.


Dem Nachfrageanstieg nach bezahlbarem Wohnraum können staatliche Studentenwohnheime seit Jahren nicht mehr standhalten. Die Anzahl der Studenten stieg in den letzten 8 Jahren um 31% an. Dieser Effekt ist nicht nur den doppelten Abiturjahrgängen und der Aussetzung der Wehrpflicht geschuldet, sondern spiegelt auch die insgesamt höhere Bereitschaft junger Menschen zu einem Studium wieder. Zudem stieg die Zahl ausländischer Austauschstudenten ebenfalls kontinuierlich an.


Verdrängung vom freien Wohnungsmarkt

Die Preise für studentische Wohnungen sind durch die gestiegene Nachfrage enorm in die Höhe getrieben worden. Die Mietpreisentwicklung für kleine Apartments übersteigt hierbei die Entwicklung des Gesamtmarktes. Savills Research hat diesen Trend bereits im Juli 2015 in einem Marktbericht zum Studentenwohnungsmarkt Deutschland als besonders gravierend herausgestellt.


Der aktuelle Bedarf an Einraumwohnungen liegt mit insgesamt 6,4 Mio. weit über dem Angebot von 790.000 Einheiten. Weniger als fünf Prozent der inserierten Wohneinheiten entsprechen dieser Nachfrage. Der demographische Wandel hat zur Folge, dass sich der Anteil der Ein-Personen-Haushalte in den nächsten 10 Jahren um eine weitere Million steigen wird.


Studentenwohnheim Düsseldorf – Notstand stoppen

Da die Wohnungsnot allein durch staatliche Angebote nicht mehr bewältigt werden kann, entsteht ein neuer Markt für private Entwickler studentischer Wohnungen. Der Bedarf nach privaten Studentenwohnheimen wurde durch das Analyseunternehmen bulwiengesa in 69 deutschen Universitätsstädten untersucht. Der größte Nachfrageüberhang liegt laut Studienergebnissen in Nordrhein-Westfalen, wobei in Düsseldorf der Nachholbedarf an privaten Studentenwohnungen deutschlandweit am höchsten ist.


Mit dem “Studentenwohnheim Düsseldorf", in fußläufiger Nähe zum Campus der FH in Düsseldorf-Derendorf, können Investoren auf zinsbaustein.de in ein effizientes und nachhaltiges Immobilienprojekt investieren. Mit Investitionssummen zwischen 500 Euro und 10.000 Euro pro Person haben Anleger die Möglichkeit, über eine Laufzeit von 22 Monaten eine Verzinsung von 5,25 Prozent p.a. zu erzielen.


Zum Projekt "Studentenwohnheim Düsseldorf"


Quellen:

Savills Research Deutschland: “Marktbericht Studentenwohnungsmarkt Deutschland" (Juli 2015)

http://pdf.euro.savills.co.uk/germany-research/ger-ger-2015/marktbericht-studentisches-wohnen.pdf.

Jones Lang Lasalle GmbH: “Studentisches Wohnen" (Juli 2016).

http://www.jll.de/germany/de-de/Research/Studentisches-Wohnen-Germany-JLL.pdf.

bulwiengesa Market Researcher: “Scoring - Angebot und Nachfrage studentisches Wohnen" (Juni 2016).

http://www.bulwiengesa.de/sites/default/files/p1509-2218_dref_studentenwohnen_scoring.pdf.

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