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Hohe Rendite erzielen: 7 Anlagemöglichkeiten mit Renditechancen

ARTIKEL 28.03.2019

Hohe Renditen sind ein Ziel, das die meisten Anleger verfolgen. Aber wie erreicht man sie, und sind renditestarke Geldanlage wirklich etwas für Jeden?


Was ist eine „hohe Rendite“?

Wichtig ist zunächst die Frage: Was können Investoren realistischerweise erwarten, wenn sie eine „hohe Rendite“ suchen?


Welche Renditen als relativ „hoch“ angesehen werden können verändert sich über die Zeit, denn Faktoren wie die aktuelle Niedrigzinsphase wirken sich indirekt auf die meisten Geldanlagen aus.


1994 boten die als relativ sicher geltenden 20-jährigen Bundesanleihen noch 6,25 % Zinsen pro Jahr; das sind mehr, als viele renditestarke Anlagen heute bieten können.


Ebenso erwarteten institutionelle Investoren im Jahr 2009 eine Nettorendite von 5,45 % p.a. auf Büroimmobilien, während es 2019 nur 3,15 % sind. Das liegt unter anderem daran, dass aufgrund der niedrigen Finanzierungszinsen und dem Mangel an attraktiven Anlagealternativen viel Geld in den Immobilienmarkt geflossen ist.


Was also ist zum aktuellen Zeitpunkt eine relativ hohe Rendite? Mit der als „sicher“ angesehenen Geldanlage „Festgeld“ erhalten Anleger bis zu 2,20 % Zinsen p.a. (Vergleich von kritische-Anleger.de; Stand März 2019). Darüber hinausgehende Renditen lassen sich nur mit Verlustrisiken erzielen.


Mit diversen Formen des Crowdinvestings und Crowdlendings lassen sich im deutschsprachigen Raum bis zu 10 % Rendite p.a. erzielen, doch besteht in der Regel das Risiko, dass Anleger ihr eingesetztes Vermögen verlieren.


Die Grundfrage: Passt eine hohe Rendite überhaupt zu den eigenen Anlagezielen?

Finanzberater warnen immer wieder, dass die „Renditejagd“ nicht zu allen Anlegern passt. Denn auch wenn hohe Renditen erstrebenswert wirken, erfordern sie immer Kompromisse, zu denen nicht Jeder bereit ist.


Eine als „magisches Dreieck der Geldanlage“ bekannte Faustregel verdeutlicht das:

Magisches Dreieck der Geldanlage

Visualisierung des „magischen Dreiecks der Geldanlage“


Diese besagt: Die drei Faktoren „Rendite“, „Sicherheit“ und „Liquidität“ (Verfügbarkeit) stehen bei der Geldanlage im Spannungsverhältnis zueinander. Wenn ein Anleger besonders Wert auf einen Faktor legt, entfernt er sich von den beiden anderen.


Hohe Renditen gibt es nur als Prämie für Verlustrisiken, die der Anleger eingeht. Wer dagegen sein Vermögen in erster Linie absichern möchte, kann mit einer relativ sicheren Geldanlage zufriedener sein als mit einer Investition, die ihm trotz besserer Renditechancen kontinuierlich Sorgen bereitet.



Geldanlagen mit potenziell hoher Rendite

Falls Anleger eine Rendite über dem „sicheren“ Zinssatz erzielen und ihr Vermögen aufbauen wollen, finden Sie bei den folgenden Anlageklassen entsprechende Chancen:


Robo Advisors

Robo Advisors investieren das Geld automatisiert in ein Portfolio verschiedener Aktien und Anleihen. Viele Anbieter haben dabei den Anspruch, durch wissenschaftlich fundierte Verteilungsstrategien Markteinbrüche auszugleichen. Sie versprechen die Renditechancen des Aktienmarktes bei reduzierten Verlustrisiken.


Ob sie diesem Anspruch nachhaltig gerecht werden können, ist noch nicht erwiesen. Die meisten Robo Advisors sind erst seit wenigen Jahren am Markt.


Crowdlending (P2P Lending)

Beim „Crowdlending“ handelt es sich um digitale Kreditvermittlung, bei welcher Privatpersonen an andere Personen sowie kleine und mittelständische Unternehmen Kredite vergeben. Online-Plattformen bringen Anleger, die nach alternativen Anlageformen suchen mit Kreditnehmern zusammen, die keinen klassischen Bankkredit in Anspruch nehmen möchten oder können.


Dabei sind (nach Angaben bekannter deutscher Anbieter) bis zu 10 % Zinsen im Jahr möglich. Kann ein Kreditnehmer sein Darlehen nicht mehr begleichen, drohen dem Anleger jedoch auch Verluste bis hin zum Totalausfall der Investitionssumme.


Crowdinvesting in Startups

„Crowdinvesting in Startups“ erlaubt Anlegern, sich mit kleinen Beträgen an Risikokapital für junge Unternehmen zu beteiligen. Kann sich ein „Startup“ etablieren, werden Anleger finanziell am Erfolg beteiligt.


Bei einigen Erfolgsbeispielen erhielten die Anleger nach 3-4 Jahren Rückkaufangebote mit Gesamtrenditen von 25 % - 300 % für ihre Investments. Es ist jedoch auch bei professionellen Risikokapitalgebern üblich, dass ein Großteil der Investments scheitert und Geldgeber Ausfälle bis hin zum Totalverlust hinnehmen müssen.


Wie hoch die langfristige Erfolgsrate beim Crowdinvesting in Startups ist, ist bisher nicht klar. Viele Anbieter sind erst seit wenigen Jahren am Markt und die meisten Beteiligungen laufen noch.


Crowdinvesting in Immobilienprojekte/

Die Anlageform „Crowdinvesting in Immobilien“ ermöglicht Anlegern, sich mit kleinen Beträgen an Immobilien-Projektentwicklungen zu beteiligen. In der Regel werden keine Immobilien gekauft, sondern Darlehen für Bauprojekte vergeben.


Projektentwickler erhalten über Crowdinvesting Eigenkapitalersatz und können so Finanzierungslücken in Ihren Projekten schließen oder zusätzliche Projekte umsetzen.


Wenn ein Immobilienprojekt scheitert, können Anleger Verluste bis zum Totalausfall erleiden. Wird erst erfolgreich abgeschlossen, erhalten Sie 5-7 % Zinsen p.a. auf kurze Laufzeiten von 12-36 Monaten. Bisher kam es im gesamten deutschsprachigen Raum nur zu einem Ausfall eines Immobilienprojekts, ca. 70 % der Beteiligungen laufen noch (Stand März 2019).


Crowdinvesting in erneuerbare Energien

Beim Crowdinvesting in erneuerbare Energien handelt es sich um Investitionen in verschiedenartige Projekte, die sich mit der Erzeugung von erneuerbaren Energien beschäftigen (beispielsweise Solarstromprojekte oder der Bau von Biogasanlagen). Anleger können sich mit geringen Summen an Darlehen für die Projekte beteiligen.


Projektentwickler erhalten über Crowdinvesting Eigenkapitalersatz und können so Finanzierungslücken in Ihren Projekten schließen oder zusätzliche Projekte umsetzen.


Energieprojekte dauern in der Regel 5-10 Jahre und können erfahrungsgemäß an Planungsfehler scheitern, was zum Totalverlust führen kann. Wird ein Projekt erfolgreich umgesetzt, erhalten die Anleger dafür jedoch Renditen von bis zu 10 % p.a.


Kryptowährungen

Kryptowährungen sind digitale Währungen, welche dezentral verwaltet werden. Durch starke Kursgewinne einzelner Währungen (insbesondere bei der Währung „Bitcoin“) wurden sie zum beliebten Spekulationsobjekt.


Gängige Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum repräsentieren keine Sachwerte, sondern erhalten Ihren Wert ausschließlich aus der Bereitschaft Anderer, Sie gegen Waren, Dienstleistungen und andere Währungen zu tauschen. Sie sind damit eine hochspekulative Anlage ohne Sicherung vor Werteinbrüchen.


Social Trading

Die Anlageform „Social Trading“ (alternativ: „Copy Trading“) verknüpft digitalen Wertpapierhandel mit Aspekten eines sozialen Netzwerks. Auf Social Trading-Webseiten können Anleger in öffentlichen Musterdepots ihre Aktienhandelsstrategie präsentieren oder die Strategien anderer kopieren.


Social Trading soll Anlegern die Möglichkeit geben, ganz einfach von der Expertise erfahrener Trader zu profitieren und so die Chancen von Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren voll auszunutzen.



5,25 % p.a. und strenge Qualitätsstandards: Immobilien-Crowdinvesting bei zinsbaustein.de

Möchten Sie mit geringem Kapitaleinsatz und kurzem Zeithorizont in den Pflegeimmobilienmarkt investieren? Crowdinvesting bei zinsbaustein.de gibt Ihnen die Möglichkeit, mit Beträgen von 500 bis 10.0000 € direkt in den Bau einzelner Studentenwohnheime zu investieren. Die Investitionssumme wird als Darlehen an einen Projektentwickler vergeben und nach einer festgelegten Laufzeit von 12-36 Monaten zurückgezahlt.


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Ratgeber Crowdinvesting als Geldanlage

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