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Die häufigsten Anlegerfragen zu zinsbaustein.de

ARTIKEL 20.10.2017

Warum zahlt zinsbaustein.de einen einheitlichen Zinssatz auf alle Projekte? Diese und andere häufig gestellte Fragen von Anlegern möchten wir gern beantworten.


Warum gibt zinsbaustein.de 5,25 % p.a. Zinsen für alle Projekte?

Beim Crowdinvesting gilt wie bei allen anderen Anlageformen: Höhere Rendite bedeutet höheres Ausfallrisiko. Projektentwickler handeln nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und zahlen nicht aus Kulanz einen höheren Zinssatz.


Wir möchten unseren Kunden vor einem Ausfall bewahren. Aus diesem Grund lehnen wir Projekte mit ausgeprägten Risikofaktoren ab, statt einen höheren Zinssatz als Kompensation zu verwenden.


Wir unterteilen Projekte bewusst nicht in “Risikoklassen" mit unterschiedlich hohen Zinssätzen. Wir stellen Ihnen ausschließlich Projekte mit erstklassigen Fundamentaldaten, d.h. Projekte aus der besten “Risikoklasse", zur Verfügung.


Wie stellt zinsbaustein.de sicher, dass ausschließlich Projekte mit erstklassigen Erfolgschancen veröffentlicht werden?

Um unser Qualitätsversprechen einzulösen, unterziehen wir alle Projekte einem strengen Auswahlprozess durch erfahrene Experten.


Dieser besteht essentiell aus 3 Schritten:


1. Vorselektion:

Schnelle Auslese ungeeigneter Projekte durch Analyse der Projektkalkulation & der Entwicklerbilanz


2. Due Diligence

Gründliche Betrachtung aller Informationen, die auch bei einer Projektentwicklungs-Kreditprüfung einer Bank kontrolliert werden


3. Auswahlentscheidung durch ein Investment-Komitee

Diskussion aller wichtigen Daten durch ein sechsköpfiges Komitee bestehend aus Immobilien-, Rechts- und Wirtschaftsexperten


Welche Aspekte im Auswahlprozess berücksichtigt werden und welche Personen daran beteiligt sind, erfahren Sie in unserem Blog-Artikel.


Mehr erfahren


Warum arbeitet zinsbaustein.de nicht mit Bürgschaften oder grundbuchlichen Absicherungen?

Die Werthaltigkeit einer Bürgschaft ist im Wesentlichen von der Bonität des Bürgen abhängig, d.h. in welchem Umfang der Bürge im Ernstfall in der Lage sein wird, die Ansprüche aus der Bürgschaft zu befriedigen und somit den finanziellen Ausfall des Projektes zu kompensieren.


Faktisch kann jedoch nicht sichergestellt werden, dass der Bürge zum Zeitpunkt des potenziellen Projektausfalls genügend Finanzkraft besitzt, um seinen Bürgschaftsverpflichtungen nachzukommen. Dadurch entstehen Intransparenz und Unsicherheit.


Grundbuchliche Absicherungen werden bei klassischen Crowdinvesting-Projekten fast ausschließlich nachrangig vergeben. Im Vollstreckungsfall werden zuerst Ansprüche der finanzierenden Bank befriedigt. Berücksichtigt man das aktuelle Finanzierungsumfeld und die Darlehensausläufe der Banken (üblich derzeit 80-90% der gesamten Projektkosten), wird im Falle eines Projektausfalls auf eine nachrangige Grundschuld meist kein Erlösanteil entfallen. Jedoch entstehen für die Bestellung/Eintragung und das Betreiben eines Zwangsversteigerungsverfahrens zusätzliche Kosten.


Die Eintragung einer erstrangigen Grundschuld ist beim Crowdinvesting zumeist nicht gesetzeskonform, da der im Vermögensanlagegesetz definierte Rahmen keine Maßnahmen erlaubt, die den qualifizierten Nachrang-Charakter der Vermögensanlage aushebeln.


Wir möchten ausschließlich werthaltige und gesetzeskonforme Sicherungsinstrumente im Sinne der Kunden verwenden. Nach unserer Überzeugung ist die effektivste Sicherung präventiver Natur: Eine strenge Auswahl, bei der zu risikobehaftete Projekte ausgeschlossen werden.

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