Anlagemöglichkeiten 2020 - Geldanlagen in Zeiten der Krise

ARTIKEL 25.05.2020

Das Jahr 2020 macht es Privatanlegern nicht einfach: Zur Niedrigzinsphase gesellen sich neue Risiken durch die „Corona-Krise“. Wie sind verschiedene Anlagemöglichkeiten betroffen, welche Prognosen gibt es? Wir geben einen kurzen Überblick.


Tages- und Festgeld

Schon seit Jahren bewegt sich die Rendite der meisten Tages- und Festgeldangebote unter dem Inflationsniveau. Anleger müssen also schleichende Kaufkraftverluste hinnehmen.


In der derzeitigen Corona-Situation können Anleger mit diesen Produkten jedoch einen schwankungsfreien und weitgehend sicheren Kapitalpuffer aufbauen. So bleiben sie auch dann handlungsfähig, wenn sie persönlich von den Folgen der Krise betroffen werden.


Es bleibt die Frage, ob durch die Krise ein erhöhtes Systemrisiko entsteht. Durch ausfallende Kredite könnten einzelne Banken von der Insolvenz bedroht sein. Müssen mehrere Banken in einem Land durch den nationalen Einlagensicherungsfonds gerettet werden, könnte das dessen Kapazitäten überfordern. Ob es zu so einer Situation kommen wird, kann jedoch nicht sicher prognostiziert werden.


Zinsportale helfen Anlegern dabei, Ihre Einlagen auf mehrere Banken zu verteilen und so das Risiko zu streuen.


Aktien

An den Aktienmärkten hat die Corona-Krise zu vorübergehender Panik geführt. Weltweite Indizes mussten massive Verluste hinnehmen, die von einer leichten Erholung gefolgt waren.


Crowdinvesting in Immobilien kennenlernen

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Wie die Märkte sich weiter kurzfristig weiter entwickeln werden, ist wie immer nicht absehbar. Wer jetzt in Aktien investiert hat die Chance, im Zuge einer weiteren Erholung attraktive Gewinne zu machen. Es ist jedoch auch möglich, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise zu weiteren Kursrückgängen führen. Es könnte Jahre dauern, bis die Kurse wieder auf das Niveau vor der Krise zurückgekehrt sind.


Viele Experten betonen, dass auch in der Krise der allgemeine Grundsatz gilt: Mit einer breiten Streuung des Aktienportfolios und einem langfristigen Anlagehorizont lassen sich die Chancen des Aktienmarktes am besten nutzen.


Anleihen

Auch in der Krise bleiben die Anleihen-Renditen von Emittenten mit guter Bonität niedrig. Dafür sorgt unter anderem die derzeitige Geldpolitik: Die EZB hat Mitte März ein neues Kaufprogramm für Staats- und Unternehmensanleihen mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro begonnen.


Gleichzeitig steigt die weltweite Verschuldung. Die Staaten müssen massive Summen aufnehmen, um Hilfe leisten zu können. Auch viele Unternehmen werden sich aufgrund von Einnahmeausfällen refinanzieren müssen. Es besteht also Gefahr, dass die Bonität vieler Emittenten sich verschlechtert und das Ausfallrisiko für Anleger steigt.


Kryptowährungen

Kryptowährungen sind ein hochspekulatives Investment. Wer Einheiten einer digitalen Währung kauft, muss sich darauf verlassen, dass in Zukunft ein anderer Anleger mindestens genauso viel bezahlen wird. Bei dem unübersichtlichen Markt mit mehreren tausend Kryptowährungen ist es jedoch schwer einschätzbar, wie sich die Nachfrage nach einzelnen Währungen entwickeln wird.


In der derzeitigen Situation ist die Volatilität der meisten Währungen weiterhin sehr hoch. Der „Bitcoin-Hype“ des Jahres 2017, als die Preise scheinbar nur den Weg nach oben kannten, ist vorbei.


In Finanzmedien finden sich zwar verschiedene Rationalisierungsversuche, warum der Wert bestimmter Kryptowährungen infolge der Krise steigen oder fallen wird. Manche prognostizieren gar, dass ein neuer „Hype“ jetzt wahrscheinlich ist. Trotzdem bleibt die Natur von Kryptowährungen spekulativ; ein „sicherer Hafen“ in unsicheren Situationen sind sie nicht.


Gold

Gold erfährt derzeit einen Nachfrageschub, da es als „klassisches Kriseninvestment“ gilt. So soll es beispielsweise das eingesetzte Vermögen vor einem Inflationsschub schützen, der durch die Geldpolitik der EZB entstehen könnte.


Ob ein Gold-Investment in nächster Zeit wirklich ein guter Vermögensschutz sein wird, ist jedoch unsicher. Das hängt von mehreren Faktoren ab:


Beispielsweise ist es schwer prognostizierbar, ob eine starke Inflation durch die Krise wahrscheinlicher wird. So weist der erfahrene Anlageberater Dr. Peterreins darauf hin, dass Wirtschaftskrisen oft mit Deflationen einhergehen, weil die Kreditvergabe von Privatbanken konservativer wird.


Außerdem ist der Preis von Gold bereits stark gestiegen. Damit Anleger ihr Vermögen erhalten können, muss er weiter steigen, denn beim Handel fallen Transaktionskosten an. Es ist jedoch möglich, dass der Goldpreis zunächst sinkt, wenn die Situation sich beruhigt.


Auch der Einkaufspreis des Goldes spielt hierbei eine Rolle, denn insbesondere bei „Sammler“-Münzen und Barren sind teilweise hohe Händlermargen im Preis enthalten. Ob Anleger beim Verkauf des Goldes einen ähnlichen Preis erzielen können, ist ungewiss.


Des Weiteren kam es zu Problemen mit mehreren Anbietern, die das Gold für Anleger einlagern wollten. Es kam zu Insolvenzverfahren bei mehreren Anbietern, in deren Verlauf sich herausstellte, dass nur ein Teil des verkauften Goldes physisch vorhanden war. Es besteht der Verdacht, dass hier Schneeballsysteme aufgrund der hohen Gold-Nachfrage aufgebaut wurden.


Gegenüber Anbietern, die Gold nicht physisch ausliefern, ist also Vorsicht geboten – insbesondere dann, wenn für die Einlagerung „Zinsen“ oder ein „Bonus“ versprochen werden.


Immobilien

Für den Immobilienmarkt gibt es bereits erste Prognosen, wie die aktuelle Situation sich auswirken könnte. So erwartet das Beratungsinstitut Empirica, dass es u.a. bei Eigentumswohnungen zu mittelfristigen Kaufpreis-Korrekturen von -10 % bis -25 % kommen wird.


Dabei gilt es jedoch zu beachten: Immobilien sind eine langfristige Investition, denn die hohen Kaufnebenkosten müssen sich amortisieren. Für einen Investor, der jetzt eine Immobilie kauft, sollten vorübergehende Preissenkungen auf dem Markt keine Auswirkungen haben. Entscheidend ist, ob die Immobilie in einem Zeitraum von zehn Jahren oder mehr im Wert steigen wird.


Kurz- und mittelfristig relevanter für Investoren ist, ob mit vermehrten Mietausfällen oder weiträumigen Mietsenkungen zu rechnen ist. Empirica erwartet eine Stagnation oder geringe Reduktion des Mietpreisniveaus. Vereinzelte Mietausfälle sind zwar wahrscheinlich, werden sie sich jedoch laut Prognose in Grenzen halten.


Bei Vonovia, einem der größten Vermieter Deutschlands, ist das Wohnportfolio nach eigenen Angaben bisher stabil. (Stand: April 2020). Das Unternehmen vermeldet weniger Vertragskündigungen bei unverändert hohen Wohnungsanfragen. Nicht einmal 1 % der Mieter hat Probleme angemeldet.


Eigentumswohnungen und Häuser könnten sich also als robustes Investment herausstellen und eventuell sogar attraktivere Chancen bieten. Das hängt jedoch davon ab, wie lange die „Lockdown“-Maßnahmen dauern und welche nachhaltigen wirtschaftlichen Folgen die Corona-Situation haben wird. Beides ist Stand April 2020 nicht seriös prognostizierbar.


Immobilien-Crowdinvesting

Beim Immobilien-Crowdinvesting können sich Privatanleger mit geringen Summen an der Finanzierung von Immobilienprojekten beteiligen. Wird ein Projekt erfolgreich abgeschlossen, erhalten sie eine hohe Verzinsung von meist 5 % p.a. oder mehr.


Die Attraktivität des Immobilien-Crowdinvestings hängt davon ab, wie die aktuelle Situation sich auf die Planung, den Bau und den Vertrieb von Immobilienprojekten auswirkt. Glücklicherweise hat sich die Baubranche relativ schnell stabilisiert. In einer Umfrage mit mehr als 100 Teilnehmern vermeldete niemand deutliche Einschränkungen durch die Personalsituation oder die Materialversorgung (Stand: 14.05.2020).


Insbesondere Projektentwicklungen in fortgeschrittenen Stadien können also gut zu Ende geführt werden. zinsbaustein.de fokussiert sich auf die Finanzierung fortgeschrittener Projekte und stellt mit seinen Qualitätskriterien sicher, dass einige Risiken aus frühen Projektphasen beseitigt sind. Seit Beginn konnten alle fälligen Darlehen erfolgreich zurückgeführt werden.


Jedoch muss auch hier beachtet werden, dass es sich um eine „Momentaufnahme“ handelt. Das volle Ausmaß der Corona-Auswirkungen ist noch nicht absehbar. Verschärft sich die Krise, könnte sich das auch auf die Situation der Baubranche auswirken.


Immobilien-Crowdinvesting mit strengen Qualitätsstandards: zinsbaustein.de

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